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Spannendes Oster-Projekt in der Kita Sonnenschein: Küken aus Wachteleiern schlüpfen kurz vor den Feiertagen

In der Prausitzer Kita Sonnenschein brüten die älteren Kinder kurz vor Ostern erstaunliche Küken aus – und zwar mit einem spannenden Projekt, das jede Gruppe mit ihrem eigenen Brutautomaten durchführt. Die Erfolgschancen sind hoch, und die Vorfreude wächst, während die Kinder täglich die Eier mit frischer Luftfeuchtigkeit versorgen. Neu in diesem Jahr sind Wachteleier, die eine besondere Aufregung mit sich bringen. Wenn die kleinen Küken schließlich schlüpfen, warten schon Leckereien auf sie, und die Kinder können hautnah erleben, wie aus flauschigen Küken stämmige Teenager werden. Ein faszinierendes Projekt, das viele wertvolle Lektionen über das Leben und die Fürsorge mit sich bringt!

In der Prausitzer Kita Sonnenschein brüten die größeren Mädchen und Jungen kurz vor Ostern fleißig Oster-Küken aus. Dieses spannende Experiment des Jahres hat begonnen, und jede der vier Gruppen im Kindergarten verwendet ihren eigenen Brutautomaten, in den bis zu zwölf Eier passen. Die Erfolgschancen stehen gut, denn laut der Erzieherin schlüpfen aus vier von fünf Eiern Küken, wobei die wichtigste Voraussetzung die richtigen Eier sind. „Supermarkt-Eier würde ich nicht dafür nehmen“, erklärt sie. Die Kita-Leiterin hat während der Corona-Zeiten eine Zunahme dieses Projekts beobachtet. Um sicherzustellen, dass die Eier frisch sind, testet sie sie im Wasserbad: Liegt das Ei ganz unten, ist es frisch.

Eigentlich beginnt das Ausbrüten Ende März, direkt vor den Osterferien, damit die Küken nicht während der Feiertage schlüpfen, wenn keine Kinder in der Kita sind, um sie zu beobachten. Die Hühnerküken benötigen in der Regel 21 Tage, um zu schlüpfen. In diesem Jahr hat die Kita Sonnenschein einen speziellen Eier-Kalender angeschafft, der aus 21 Plastikeiern besteht, die allesamt geöffnet werden können. Besonders aufregend wird es für die Kinder, wenn am siebten und vierzehnten Tag der Brutzeit regelmäßig geschiert wird, berichtet Katja Schröter.

Erstmalig werden in diesem Jahr auch Wachteleier ausgebrütet, die von Luisas Vater zur Verfügung gestellt wurden. Da diese Eier kleiner als normale Hühnereier sind, sollen sie bereits am Freitag in die Brutautomaten gelegt werden, damit sie rechtzeitig schlüpfen können. Wenn alles gut läuft, dürfen die Kinder in der Ferienwoche nach Ostern die ersten Küken begrüßen. Während der Brutzeit haben die Kinder die wichtige Aufgabe, täglich das Wasser zu kontrollieren, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Diese sollte etwa 50 Prozent betragen und ab dem 18. Tag auf 70 bis 80 Prozent ansteigen.

Vor dem Schlüpfen ist das Piepsen der Küken in den Eiern zu hören, und sobald sie geschlüpft sind, warten schon Leckereien wie getrocknete Mehlwürmer, geraspelte Möhren und Brennnesseln auf sie. Die Eltern tragen manchmal auch Futter bei. Die Kinder finden es faszinierend, die Entwicklung vom flauschigen Küken zum stoppeligen Teenager zu beobachten und zu raten, ob es ein Hahn oder eine Henne wird. Etwa zwei Wochen nach dem Schlüpfen wohnen die Küken in Käfigen in der Kita, bis sie groß genug sind, um abgegeben zu werden.

In den letzten zwei Jahren gab es dabei keinerlei Probleme, schätzt Katja Schröter. Jedes Jahr wird das gesamte Projekt dokumentiert und Anfang Mai im Schloss Hirschstein ausgestellt. Zudem haben Interessierte am Tag des offenen Bildungscampus Prausitz am 28. März die Möglichkeit, den Brutautomaten mit den Wachteleiern und den Eier-Kalender zu besichtigen. An diesem Tag präsentieren sich die Krippe, der Kindergarten, der Hort und die Grundschule in Prausitz von 9 bis 12 Uhr gemeinsam, um in Zukunft als einheitlicher Bildungscampus wahrgenommen zu werden.

Dieses idyllische Umfeld zwischen Riesa und Lommatzsch bietet einen wunderbaren Ort für Kinder, die von der Krippe über den Kindergarten bis zur vierten Klasse aufwachsen – ganz so, wie kleine Küken Wärme und Geborgenheit benötigen.

Fakten

  • Die größeren Mädchen und Jungen in der Prausitzer Kita brüten Oster-Küken aus
  • Das Experiment des Jahres beginnt kurz vor Ostern
  • Jede der vier Kindergartengruppen hat einen eigenen Brutautomaten
  • Bis zu zwölf Eier passen hinein
  • Die Erfolgsquote sei relativ hoch, so die Erzieherin. Aus vier von fünf Eiern würden Küken schlüpfen
  • Die wichtigste Voraussetzung seien die richtigen Eier
  • Supermarkt-Eier würde ich nicht dafür nehmen
  • Das hat in der Corona-Zeit wieder zugenommen, sagt die Kita-Leiterin
  • Ob es frische Eier sind, testet sie im Wasserbad. Liegt das Ei unten im Wasser, ist es ganz frisch
  • Eigentlich soll das Ausbrüten Ende März beginnen. Kurz vor Ostern, damit die Küken nicht während der Feiertage schlüpfen und keine Kinder in der Kita sind, die das beobachten sollen
  • In der Regel brauchen Hühnerküken 21 Tage, um zu schlüpfen
  • Die Kita Sonnenschein hat sich extra einen Eier-Kalender angeschafft. Er besteht aus 21 Plastikeiern, die man öffnen kann
  • Mitten in der Brutzeit wird am siebten und 14. Tag geschiert, erzählt Katja Schröter
  • Das ist für die Kinder besonders spannend
  • In diesem Jahr gibt es erstmals Wachteleier. Der Papa der sechsjährigen Luisa von den Vorschul-Füchsen hat sie zur Verfügung gestellt
  • Damit sie nicht zu alt werden, sollen sie bereits am Freitag in den Brutautomaten gelegt werden
  • Wenn alles gut geht, könnten sie in der Ferienwoche nach Ostern schlüpfen
  • Wachteleier sind sehr viel kleiner als normale Hühnereier
  • In der Brutzeit haben die Kinder die Aufgabe, jeden Tag das Wasser zu kontrollieren. Damit wird die Luftfeuchtigkeit unter der Plastik-Halbkugel reguliert
  • Rund 50 Prozent soll sie betragen, ab dem 18. Tag etwa 70 bis 80 Prozent
  • Kurz vor dem Schlüpfen hört man, wie die Küken in den Eiern schon piepsen
  • Und wenn sie sich aus der Schale befreit haben, warten bereits getrocknete Mehlwürmer, geraspelte Möhren und Brennnesseln auf sie
  • Ein paar Eltern geben immer etwas Futter mit
  • Für die Kinder ist es interessant zu sehen, wie sich die Federn verändern. Vom flauschigen Küken zum stoppeligen Teenager
  • Und dann wird gerätselt, ob es ein Hahn oder eine Henne ist
  • Etwa zwei Wochen nach dem Schlüpfen wohnen die Küken in der Kita Sonnenschein in Käfigen
  • Danach sind sie groß genug, um abgegeben werden zu können
  • Das sei in den vergangenen zwei Jahren kein Problem gewesen, sagt Katja Schröter
  • Jedes Jahr wird das Projekt dokumentiert und Anfang Mai im Schloss Hirschstein ausgestellt
  • Auch am Tag des offenen Bildungscampus Prausitz am 28. März können sich Besucher der Kita den Brutautomaten mit den Wachteleiern und den Eier-Kalender selbst ansehen
  • An diesem Tag stellen sich von 9 bis 12 Uhr die Krippe, der Kindergarten, der Hort und die Grundschule in Prausitz gemeinsam vor
  • Weil sich die Gebäude unmittelbar nebeneinander befinden sollen sie in Zukunft als gemeinsamer Bildungscampus in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden
  • Ein idyllischer Ort zwischen Riesa und Lommatzsch, um seine Kinder von der Krippe über den Kindergarten bis zur 4. Klasse aufwachsen zu sehen ist es allemal
  • Denn auch sie sind wie kleine Küken, die Wärme und Geborgenheit brauchen
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