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Riesa schränkt Winterdienst ein: Salz nur noch auf Hauptstraßen, Anliegerpflichten betont

Die Stadt Riesa muss ihren Winterdienst aufgrund begrenzter Streusalzvorräte einschränken und wird Salz künftig nur noch auf den Hauptverkehrsstraßen ausbringen. In Wohn- und Gewerbegebieten bleibt das Streuen von Salz aus, sodass die Anlieger aufgefordert sind, Gehwege selbst zu räumen und zu streuen. Die Situation ist angespannt, nicht nur in Riesa, sondern auch in Nachbargemeinden wie Strehla, wo ebenfalls nur die Hauptstraßen bedient werden können. Um die verbliebenen Ressourcen optimal zu nutzen, wird das Salz mit Splitt gemischt – eine Maßnahme, die helfen soll, die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten.

Die Stadt Riesa hat entschieden, den Winterdienst aufgrund begrenzter Ressourcen einzuschränken. Ab sofort wird das klassische Salz-Lauge-Gemisch nur noch auf Straßen der Kategorien A und B ausgebracht. Auf untergeordneten Straßen in Wohngebieten sowie teilweise in Gewerbegebieten kann kein Salz mehr eingesetzt werden. Derzeit sind noch etwa 80 Tonnen Streusalz verfügbar, was bedeutet, dass ein sparsamer Einsatz erforderlich ist und Prioritäten gesetzt werden müssen.

Um die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen, wird das Salz zunehmend mit Splitt gemischt. Die Streuer an den Fahrzeugen lassen sich entsprechend umstellen, um diese Mischung optimal einzusetzen. Die Stadtverwaltung weist zudem auf die Anliegerpflichten der Grundstückseigentümer hin, die für das Beräumen und Streuen der Gehwege verantwortlich sind.

Dieses Problem mit den verringerten Streusalz-Vorräten betrifft nicht nur Riesa, sondern auch andere Kommunen, wie beispielsweise Strehla. Dort wurde der Winterdienst ebenfalls zunächst auf die Hauptverkehrsstraßen beschränkt. Ein Grund für die angespannten Lieferbedingungen sind fehlende verfügbare Lkw und insbesondere geeignete Silofahrzeuge, um das Streusalz in die Kommunen zu transportieren. Ein großer Anbieter in diesem Bereich ist das börsennotierte Unternehmen K+S mit Hauptsitz in Kassel.

Fakten

  • Die Stadt Riesa schränkt den Winterdienst ein.
  • Das klassische Salz-Lauge-Gemisch kann nur noch auf Straßen der Kategorien A und B ausgebracht werden.
  • Auf untergeordneten Straßen in Wohngebieten und teilweise auch in Gewerbegebieten können wir kein Salz mehr einsetzen.
  • Derzeit seien noch etwa 80 Tonnen Streusalz vorhanden.
  • Müssen wir beim Einsatz sparsam sein und Prioritäten setzen.
  • Das Salz wird verstärkt mit Splitt mischen.
  • Die Streuer an den Fahrzeugen würden sich entsprechend umstellen lassen.
  • Die Stadtverwaltung verweist nochmals auf die Anliegerpflichten der Grundstückseigentümer für das Beräumen und Streuen von Gehwegen.
  • Das Problem zur Neige gehender Streusalz-Vorräte trifft nicht nur Riesa, sondern auch andere Kommunen wie Strehla.
  • Die Stadt Strehla hat den Winterdienst zunächst vorläufig auf die Hauptverkehrsstraßen beschränkt.
  • Ein großer Streusalz-Hersteller ist das börsennotierte Unternehmen K+S mit Hauptsitz in Kassel.
  • Es fehlt an verfügbaren Lkw und insbesondere geeigneten Silofahrzeugen, um das Salz in die Kommunen zu bringen.
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