Riesa startet Projekt zur Reduzierung des leerstehenden Einzelhandels am Fußgängerboulevard
In Riesa kämpft die Stadt seit Jahren mit einem hohen Leerstand an ihrem beliebten Fußgängerboulevard, wo jede vierte der 240 Ladenflächen ungenutzt bleibt. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadt ein neues Projekt gestartet, das im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert wird. Ziel ist es, innovative Nutzungsmöglichkeiten auszuprobieren, indem leerstehende Geschäfte von der Stadt angemietet und potenziellen Mietern vermittelt werden, wobei 85 Prozent der Miete von der öffentlichen Hand übernommen werden. Mit einem Budget von rund 200.000 Euro hofft Riesa, den Leerstand deutlich zu reduzieren und die Attraktivität des Boulevards zu erhöhen.
Der Leerstand an Riesas langem Fußgängerboulevard stellt seit Jahren ein ernstes Problem dar. Laut städtischen Angaben aus dem Jahr 2023 lag die Leerstandsquote bei etwa 25 Prozent, was bedeutet, dass jede vierte der insgesamt 240 Ladeneinheiten ungenutzt war. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, hat die Stadt im selben Jahr ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Leerstände um fünf Prozent zu reduzieren.
Ein zentraler Aspekt des Projekts ist es, innovative Nutzungsmöglichkeiten für die leerstehenden Läden zu testen. Die Stadt mietet hierzu die leerstehenden Ladenlokale von den Hauseigentümern und vermittelt diese anschließend an interessierte Personen und Unternehmen weiter. Dabei übernimmt die öffentliche Hand 85 Prozent der Miete, was die Attraktivität für potenzielle Mieter erhöhen soll.
Für die Umsetzung dieses Projekts standen rund 200.000 Euro zur Verfügung, wobei der Löwenanteil dieser Mittel aus dem Bundeshaushalt stammt, während der Rest direkt aus dem Stadthaushalt finanziert wird. Die Stadtverwaltung ist optimistisch, dass diesen Bemühungen dazu beitragen werden, den Leerstand in der Stadt zu reduzieren und die Attraktivität des Fußgängerboulevards zu steigern.
Fakten
- Der Leerstand an Riesas langem Fußgängerboulevard gilt seit Jahren als großes Problem.
- Laut städtischen Angaben von 2023 lag die Leerstandsquote bei etwa 25 Prozent.
- Jede vierte der insgesamt 240 Ladeneinheiten war ungenutzt.
- Die Stadt hatte im selben Jahr ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gestartet, um den Leerstand zu verringern.
- Das Ziel war fünf Prozent.
- Künftige Nutzungen für Läden testen Funktionieren soll
- Die Stadt mietet leere Ladenlokale bei den Hauseigentümern und vermittelt diese dann an Interessenten weiter.
- 85 Prozent der Miete übernahm die öffentliche Hand.
- Rund 200.000 Euro standen zur Verfügung - der Löwenanteil davon Gelder aus dem Bundes-, der Rest aus dem Stadthaushalt.
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